Das
Ziel des Projekts DYNOT („Dynamic Onlinetool for Guidance“) ist die Entwicklung eines Dynamischen Onlinetools für Berufsorientierungslehrer und Bildungs- und Berufsberater. Mithilfe des Tools sollen die aktuellen nationalen und transnationalen formalen und informellen Qualifikationsanforderungen von Unternehmen aus dem IKT-Sektor für die genannte Zielgruppe und als möglicher Benchmark für Unternehmen bereitgestellt gestellt werden. Da sich die Anforderungen permanent ändern, z.B. durch technische Innovationen, muss dieses Tool ein dynamisches sein, d.h. eine EDV-gestützte Plattform. Auf dieser können die Unternehmen ihre Anforderungen permanent ergänzen, ändern und vor allem bewerten. Das Projekt konzentriert sich vorerst auf den IKT-Sektor; eine anschließende Erweiterung auf andere Sektoren ist möglich.
Kooperationspartner gesucht: Bei Interesse, als Unternehmen im Projektbeirat mitzuwirken, wenden Sie sich bitte an zdrahal@ibw.at. Gesucht werden ab sofort Unternehmen aus dem IKT-Sektor, die bereit sind, Qualifikationsanforderungen aus ihrem Bereich zu nennen, zu bewerten und zu aktualisieren.
Bei Fragen zum Ability Check und zu anderen ibw-Auswahlhilfen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Monika Thum-Kraft (thum-kraft@ibw.at).
Im diesem Schuljahr wurden erstmalig die Berufsschulen eingeladen, am Fremdsprachenwettbewerb 2005, Kategorie: Englisch (Berufsschulen), teilzunehmen. Für den NÖ Landesbewerb in St. Pölten meldeten sich 54 Berufsschülerinnen und Berufsschüler, eine Zahl die alle Prognosen weit übertraf.
In den letzten Jahren wurden verstärkt Anstrengungen unternommen, Entrepreneurship Education auch an Hochschulen zu implementieren. Dies führte zu einer breiten Palette von Aus- und Weiterbildungsaktivitäten und begleitenden Motivations- bzw. Unterstützungsprogrammen speziell für Studierende und Hochschulabsolventen, um diese für die Gründung bzw. Übernahme eines Unternehmens zu motivieren bzw. sie in der Gründungs- und Frühentwicklungsphase zu unterstützen. Aufgrund der hohen Aufwendungen für diese Maßnahmen wird zunehmend auch die Frage von Effizienz und Effektivität dieser Maßnahmen gestellt. Damit gewinnt die systematische Evaluierung solcher Maßnahmen an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund werden in diesem Beitrag zuerst Ergebnisse einer explorativen Studie hinsichtlich der Gestaltung von Evaluierung bei Hochschulprogrammen sowie Evaluierungskonzepte vorgestellt und Vorschläge für die Gestaltung von Evaluerungsdesigns abgeleitet.
LaBooM (LAnguages for the Book and Media sector) ist ein neu bewilligtes Sprachkompetenz-Projekt zur Entwicklung eines Blended-Learning Kurses für den Buch- und Mediensektor, das von der Akademie der österreichischen Buch- und Medienwirtschaft beantragt wurde und koordiniert wird. Ziel des Projekts ist es, einen berufsspezifischen Blended-Learning Kurs für im Buch- und Medienwirtschaftssektor beschäftigte Menschen zu entwickeln, wobei ein besonderes Augenmerk auf interkulturelles Lernen gerichtet werden soll. Der Kurs wird aus zwei Niveaus bestehen: Der Grundkurs für Anfänger wird auf Englisch, Deutsch und Italienisch, der Aufbaukurs für Fortgeschrittene nur auf Englisch konzipiert. Bitte kontaktieren Sie akademie-buchundmedien@wkw.at, sollten Sie an weiteren Projektinformationen beziehungsweise an einer Teilnahme an der Testphase des Kurses interessiert sein.
Kommerzialrat Egon Blum nimmt im Interview zur Bedeutung des Dualen Ausbildungssystems für den Wirtschaftsstandort Österreich Stellung, stellt das Projekt 06 vor und erläutert am Beispiel des Lehrberufes Metallbearbeitung, der im laufe dieses Jahres neu verordnet wirt, das Konzept der „Praktikerberufe“. Neben einer Rückschau auf die Berufsweltmeisterschaften 2005 gibt er uns auch eine kurze Vorschau auf kommende Herausforderungen.
Die Aufbereitung von Sonderauswertungdaten des BMBWK zur schulischen Vorbildung von Berufsschülern/Lehrlingen des 1. Lehrjahres des Schuljahrganges 2002/03 ermöglicht fundierte Aufschlüsse zur schultypspezifischen Verteilung der schulischen Zubringerrouten zur Lehre. Die präsentierte GRAFIK samt Referenztabellen greift diesen Sachverhalt unter einem geschlechtsspezifischen Aspekt auf. Für die zentralen und zahlenstärksten Hinführungswege zur Lehre weisen die Ergebnisse signifikante Unterschiede in den (Vor)Bildungsmustern weiblicher und männlicher Lehranfänger/innen aus.