Helsinki/Finnland ist vom 19. Mai bis 2. Juni 2005 Austragungsort der 38. Internationalen Berufsweltmeisterschaft.
Für diese Worldskills haben sich mehr als 200 Kandidaten aus Österreich beworben und den Vorausscheidungen gestellt. 26 junge Fachkräfte werden in 24 verschiedenen Berufszweigen in knapp zwei Monaten in Skandinavien um "berufliches WM-Gold, -Silber und -Bronze" antreten. Das Gros der WM-Teilnehmer kommt mit 7 aus Oberösterreich, vier Qualifikanten stammen aus Tirol und je drei Medaillenhoffnungen kommen aus den Bundesländern Niederösterreich, Salzburg, Steiermark und Vorarlberg sowie Kärnten, wobei die aus Kärnten stammende Friseurin aufgrund ihres Arbeitgebers für Wien antritt.
Im Auftrag der Wirtschaftskammer Österreich hat das ibw die Inhalte zur neuen Medienmappe „Berufsorientierung“ erstellt.
Die Neuordnung der kaufmännisch-administrativen Berufe bringt auch eine Änderung der Prüfungsordnung mit sich.
Das AMS-Qualifikations-Barometer ist ein Instrument zur Darstellung von Qualifikations- und Berufsentwicklungen am österreichischen Arbeitsmarkt. Ab Jahresbeginn 2002 durch das ibw und die 3s Unternehmensberatung GmbH entwickelt, ist es seit März 2003 online und damit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Um das System bei der wichtigen Zielgruppe der LehrerInnen im Bereich Schüler-, Bildungs- und Berufsberatung noch bekannter zu machen, halten ibw-MitarbeiterInnen im laufenden Semester und im kommenden Herbstsemester Seminare an Pädagogischen Instituten in allen Bundesländern.
Ein Förderprogramm des Wirtschaftsministeriums und der Wirtschaftskammern Österreichs für begabte und engagierte Lehrlinge und Lehrabsolventen (unter 35 Jahren) bei Weiterbildungskursen.
Das vom Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) koordinierte LdV Projekt MEVOC (2003-2006) hat zum Ziel, gemeinsam mit 13 internationalen Partnerorganisationen aus dem Bildungssektor ein Qualitätssicherungsprogramm für die Bildungs- und Berufsberatung zu entwickeln (www.mevoc.net). Die Projektprodukte beinhalten internationale Qualitätsstandards für Bildungs- und Berufsberater, deren Entwicklung im internationalen Expertenteam bereits abgeschlossen ist, ein Selbstevaluierungs-Tool, mithilfe dessen Bildungs- und Berufsberater die Qualität ihrer Beratungstätigkeiten beziehungsweise ihre formal und informell erworbenen Kompetenzen testen können, und eine mit dem Selbstevaluierungs-Tool interaktiv verknüpfte Datenbank, die Weiterbildungsmöglichkeiten für die einzelnen Qualitätsstandards auflistet.
Nicht zuletzt seit der von der PISA-Studie angestoßenen Diskussion über Einflussfaktoren auf und Möglichkeiten zur Verbesserung von Schülerleistungen stehen Lehrer im Zentrum der bildungspolitischen Debatten. In allen nationalen wie internationalen Studien wird dabei immer wieder auf die eminent wichtige Rolle der Weiterbildung von Lehrern für die Aufrechterhaltung und Erhöhung ihres Professionalisierungsniveaus verwiesen. Dem steht jedoch der Befund gegenüber, dass nach wie vor in den meisten Ländern die Weiterbildung von Lehrern nur ein unsystematisches „Anhängsel“ der Lehrererstausbildung ist. Dies wird mittlerweile auch in vielen Ländern so wahrgenommen und etliche Staaten haben daher bereits diverse Bemühungen eingeleitet, die eine Verbesserung der Situation bewirken sollen. Aus der internationalen Diskussion und den zu beobachtenden Trends können auch wichtige zukunftsweisende Schlussfolgerungen hinsichtlich einer möglichen Weiterentwicklung des österreichischen Lehrerweiterbildungssystems gezogen werden.
Ein ausreichendes Angebot an Lehrstellen ist eine Top-Priorität der österreichischen Politik. Neben den Vorkenntnissen der Lehranfänger, der finanziellen Belastung der Lehrbetriebe und der schwierigen Lösbarkeit der Lehrverhältnisse wird in jüngster Zeit auch der Strukturwandel der Beschäftigung in Richtung Dienstleistungen als Grund für die „Lehrstellenlücke“ in der Öffentlichkeit genannt.
Wir wollen dieser These anhand verfügbarer Daten vor allem aus der aktuellen Lehrlingsstatistik der Wirtschaftskammer und der Volkszählung 2001 von Statistik Austria nachgehen und abschließend eine Empfehlung formulieren.
1. Wandel der Lehrlingsausbildung nach Sparten (mehr...)
2. Wandel der Lehrlingsausbildung nach Lehrberufen (mehr..)
3. Verhältnis LehrabsolventInnen und Lehrlinge im Dienstleistungssektor (mehr..)
4. Neue Lehrberufe in Dienstleistungsberufen (mehr...)
We want to take a closer look at this claim on the basis of data available, mainly taken from the current apprenticeship statistics of the Austrian Economic Chamber, as well as the 2001 census carried out by Austria Statistics; finally, we intend to give a recommendation.
1. Change of apprenticeship training according to branches (more …)
2. Change of apprenticeship training according to professions (more …)
3. The proportion of apprenticeship leavers and apprentices in the services sector (more …)
4. New apprenticeship professions in jobs in the services sector (more …)
Die Europäische Union und ihre Einrichtungen investieren nennenswerte Energie und Finanzmittel in die Entwicklung einer europäischen Dimension der Lehrlingsausbildung. Doch wie sieht es mit der Akzeptanz der EU-Berufsbildungsprogramme bei den österreichischen Großbetrieben aus? Im Rahmen der vorliegenden Studie wurden die Top-100-Unternehmen Österreichs befragt. Die Ergebnisse sind vielfach ernüchternd: Die EU-Programme, wie beispielsweise LEONARDO, sind der Hälfte der Befragten nicht einmal bekannt...
In einem Europa von heute werden neue Anforderungen an die Arbeitskräfte gestellt. Die Mobilität der Fachkräfte, hohe fachliche und sprachliche Kompetenz und Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit oder interkulturelle Kompetenz werden als selbstverständlich erachtet. Gerade für die Jugend stellen diese Qualifikationen neue Herausforderungen dar. Ein Beitrag zur Sensibilisierung des europäischen Gedankens und der Mobilität bei Fachkräften stellen Austauschprogramme der Europäischen Union dar, wie z.B. das Pilotprojekt „Pro EUROPASS – Apprentices across the Border“.
Dass PISA zum Handeln herausfordert, ist offensichtlich. PISA ist jedoch nicht alles. Eine Reduktion der Debatte auf PISA-Ergebnisse ist ebenso wenig zielführend wie die Zuspitzung auf die Frage Gesamtschule versus differenziertes Schulsystem.
Es lohnt jedoch, sich mit jenen Kriterien und Prozessen auseinander zu setzen, die das Bildungsgeschehen steuern und Qualität beeinflussen. Auch wenn Konzepte und Modelle der PISA-Spitzenreiter nie eins zu eins übertragbar sind – von den „Besten zu lernen“ ist ein Erfolgsrezept, das auch die Schule gültig ist.
Angesichts der zumeist gefestigten Ausgangssituation und -strukturen ist die Verantwortungsübernahme für die Nachfolger mindestens ebenso komplex und herausfordernd wie eine Neugründung. Mangelnde wirtschaftliche Attraktivität des Unternehmens, unzureichende finanzielle Ausstattung, fehlende Übergabe- bzw. Nachfolgemotivation oder Kompetenzdefizite der potenziellen Nachfolger stellen zentrale Stolpersteine von Übergabe-Übernahme-Prozessen dar
Die professionelle Präsentation dessen was man kann, weiß und gelernt hat, ist eine Voraussetzung um am europäischen Arbeitsmarkt erfolgreich auftreten zu können. Mit dem Ziel, diese Kompetenzen sichtbar zu machen, wurde der EUROPASS geschaffen.
Mit dem „Handbuch Berufsbildungsforschung“ liegt erstmals ein Werk vor, das für alle Dimensionen der beruflichen Bildung den Stand der Erkenntnisse dokumentiert: sowohl für die Forschung als auch für den Wissenschaftstransfer in die Berufsbildungspraxis und -politisch.
Mit dem kostenlosen „Start Up Check“ bietet die Wirtschaftskammer Wien auf Initiative der Sparte Gewerbe und Handwerk allen jugendlichen Lehrstellenbewerbern die Möglichkeit, rechtzeitig zu überprüfen, ob sie das Grundwissen aus der Pflichtschule mitbringen, auf dem eine Lehrausbildung aufbaut.