Von der Entwicklung neuer (modularer) Lehrberufe über die Umsetzung eines Berufsinfo-Systems für Saudi Arabien bis zur Organisation des Fit for Future Wettbewerbs – ein kurzer Überblick über das ambitionierte Arbeitsprogramm der ibw-EntwicklerInnen für 2006.
NEU! Die Medienmappe "English at Work" wurde im Rahmen der go international Initative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit und der Wirtschaftskammer Österreich erstellt. Sie richtet sich an Ausbilder, Berufsschullehrer und Lehrlinge und beeinhaltet die wichtigsten Begriffe und Redewendungen aus den Bereichen Technik und Handel.
Die Transparenz von (Berufs)Bildungsabschlüssen, die Übertragbarkeit von Kompetenzen sowie die Anrechnung und Anerkennung von Qualifikationen ist Voraussetzung für die Schaffung eines „Europäischen Arbeitsraums“.
Diese Thematik steht im Mittelpunkt des Leonardo da Vinci Projektes Vocational Qualifications Transfer System (A/03/B/F/PP-158.034), an dem seit Oktober 2003 insgesamt 37 Institutionen aus acht EU-Staaten arbeiten. Ziel dieses Projektes ist es, ein systematisches Verfahren zur internationalen Anrechnung von schulisch und betrieblich erworbenen Qualifikationen im Rahmen der Berufsbildung zu entwickelt, um die berufliche Mobilität zu erhöhen.
Mit dem entwickelten „Kompetenzzertifikat“ steht nun ein Vorschlag für ein ECVET-Verfahren zur Verfügung, der in der nächsten Arbeitsphase mit Firmen und Schulen getestet wird.
Am 13. Jänner 2006 wurde die Novelle zum Berufsausbildungsgesetz (BAG) erlassen. Kernstück dieser Novelle ist die Einführung von Modullehrberufen. Ein Modullehrberuf setzt sich aus drei Modulen (Grund-, Haupt- und Spezialmodul) zusammen, in denen die zu vermittelnden Kenntnisse und Fertigkeiten nach ihrer Komplexität geclustert sind.
Die Europäische Gemeinschaft fördert und erfordert europaweit transparente und transferierbare berufliche und hochschulische Bildung, um Kernziele der Arbeitsmarkpolitik zu realisieren.
Im vorliegenden Beitrag sollen zunächst Unterschiede in den Bildungstraditionen und den formalen Qualifikationsstrukturen europäischer Länder herausgearbeitet werden, um das Ausmaß des „Übersetzungsbedarfs“ im Interesse europäischer Mobilität in Ausbildung und Beruf zu vergegenwärtigen.
Thematisiert wird dabei auch das Problem der Unterschätzung der Qualifikationen jener Länder, die arbeitsmarktrelevante berufliche Bildung bereits auf der oberen Sekundarstufe anbieten, im Vergleich zu jenen Ländern, die erst nach der oberen Sekundarstufe berufsspezifische Ausbildungen vorsehen.
Anschließend werden vorhandene Konzepte zur Erleichterung und Förderung von Mobilität in Bildung und Berufstätigkeit reflektiert.
Ausgehend von der Diskussion um Kernkompetenzen von Unternehmen werden die betrieblichen Kompetenzressourcen als zentrale Wettbewerbsfaktoren eingestuft. Im europaweiten ENSR Enterprise Survey 2002 bezeichnen zwei von drei Unternehmen betriebliche Kompetenzentwicklung als strategischen Erfolgsfaktor und sehen einen deutlichen Zusammenhang zwischen betrieblicher Kompetenzentwicklung und Unternehmenserfolg.
Ein neues Handbuch, das vom auch in Österreich in der bildungswissenschaftlichen und bildungspolitischen Öffentlichkeit bestens bekannten Bremer Universitätsprofessur Felix Rauner herausgegeben wurde, dokumentiert den hohen Wissensstand zu beruflichen Aus- und Weiterbildung, Berufsbildungspolitik und Personalentwicklung, der in Deutschland nicht nur durch die Entwicklung der Berufspädagogik an den Universitäten (Ausbildung der Berufsschullehrer), sondern auch durch großteils strukturfinanzierte international hervorragende Berufsbildungsforschungsinstitute, wie das BIBB in Bonn, erreicht werden konnte. Dem entsprechend breit gestreut ist die Auswahl der 86 Autoren des Handbuchs, die für insgesamt 98 Beiträge zeichnen.
Mikrokredite werden in der EU als Darlehen in einer Höhe von maximal bis zu € 25.000,-- definiert. Die Zielgruppe von Mikrokrediten sind Wirtschaftsakteure, die keinen Zugang zu Finanzdienstleistungen durch klassische Finanzinstitutionen haben, weil sie entweder über keine eigene (positive) Kreditgeschichte („credit history“) verfügen oder die bei klassischen Krediten üblicherweise verlangten Sicherheiten nicht bereitstellen können.
Das Angebot an Kreditfinanzierungsmodellen für Neu- und Kleinunternehmen ist in Europa sehr unterschiedlich und inzwischen je nach Land mehr oder weniger verbreitet. Während anfangs in Osteuropa Mikrokredite hauptsächlich als Instrumente für die Ärmsten angesehen wurden und das Mikrokreditangebot für diese Zielgruppe immer breiter und strukturierter wurde, gibt es im westeuropäischen Raum trotz großen Interesses bis dato nur einige wenige Mikrokreditangebote. Das Mitgliederverzeichnis des European Microfinance Network, bei dem sowohl Forschungseinrichtungen als auch Kreditinstitute Mitglied sind, zeigt bis dato keinen Eintrag für Österreich, und tatsächlich besteht in Österreich noch kein Finanzierungsinstrument, dass per definitionem den europäischen Kriterien eines Mikrokredits entspricht.
Im folgenden Artikel wird der Bedarf an Mikrofinanzierungsangeboten in Europa diskutiert, und es werden erste Entwicklungsschritte, Erfolgsfaktoren sowie Best Practice Beispiele vorgestellt.
Erfolgreiche Lehrlingsinitiative in Gewerbe und Handwerk
2005 ist die Zahl der Lehrstellen im Gewerbe und Handwerk um mehr als 2,6 % gestiegen. Mit ein Grund, für diese Steigerung ist sicher auch ‚start up’, die Lehrlingsinitiative der Sparte. Kernpunkt dieser Initiative ist ein standardisierter, freiwilliger check für Schulabgänger, die einen Lehrberuf in Gewerbe und Handwerk erlernen wollen. Dabei wird Schülern die Chance gegeben, zu prüfen, ob ihre Fähigkeiten den Anforderungen des zukünftigen Berufes entsprechen.
Worauf muss ich bei der Finanzierung meines ersten Autos achten? Welche Chancen bietet die Globalisierung? Warum steigen oder sinken Aktienkurse? – Drei sehr unterschiedliche Fragen zu deren Beantwortung man vor allem über eines verfügen muss – anwendungsorientiertes Wirtschaftswissen.
Mit dem
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