Vom 8. bis 22. November 2007 wird in Shizuoka/Japan die 39. Internationale Berufsweltmeisterschaft ausgetragen. Das österreichische WM-Team für Japan steht mittlerweile fest und ist jetzt zum ersten Mal in Linz bei der Voest Alpine Stahl zusammengetroffen. WM-Starter und Betreuer haben dabei den Vorbereitungsfahrplan bis zur WM besprochen.
Die Lehre genießt in Österreich einen hohen Stellenwert. Rund 40 % aller 15-Jährigen wählt nach der Pflichtschule diesen Bildungsweg. Die gegenwärtige Attraktivität der dualen Ausbildung gilt es, auch in Zukunft aufrecht zu erhalten. Dazu bedarf es interessanter und diversifizierter Ausbildungsangebote, aber auch verschiedener Optionen, nach Abschluss der Lehre die nächst höhere Bildungsstufe zu erreichen („Durchlässigkeit“).
Unternehmensbefragungen zeigen, dass den Kooperationen mit Hochschulen (staatlichen Universitäten, privaten Universitäten, Fachhochschulen, ausländischen Hochschulen, die in Österreich Programme anbieten) bisher im deutschen Sprachraum eine noch eher geringe Rolle zugekommen ist: 5 % der österreichischen Unternehmen kooperierten häufig, weitere 36 % gelegentlich mit Universitäten, 1 % kooperierte häufig mit Fachhochschulen/FH-Studiengängen und 21 % gelegentlich (Kailer u.a. 2001, ähnlich für Deutschland: Andersen 2001). Allerdings deutet der doch relativ hohe Anteil der „gelegentlichen“ Kooperationen auf ein hohes zukünftiges Potenzial hin.
Geeignete BewerberInnen fördern die Lehrlingsaufnahme – einige rechtliche Regelungen stellenden sich als hemmende Faktoren heraus.
Steigende FuE-Ausgaben und anhaltende Internationalisierung und Technologiebasierung der Wirtschaft weisen in Richtung weiteren Zuwachses in Umfang und Vielfalt beruflicher Optionen für Technologen/innen. Gute Chancen für Graduierte technologierelevanter Studien sind daher zu erwarten.
In diesem Beitrag werden Erhebungen zur Qualifikationsnachfrage in Technik und Naturwissenschaften analysiert, wobei auf Unterschiede nach Fachrichtungen sowie auf Substitutionsmöglichkeiten nach Bildungsgängen hingewiesen wird. Abschließend werden Überlegungen zu aktuellen Herausforderungen der Ausbildung an Hochschulen und Höheren Technischen Lehranstalten (HTL) skizziert, die sich im Zuge zunehmender Internationalisierung von Bildung und Arbeitsmärkten ergeben.
Das Thema der Unternehmensgründung und -nachfolge hat in den letzten Jahren international markant an Bedeutung gewonnen. Dies zeigt sich auch in Österreich in einem bereits seit Jahren anhaltenden Gründungsboom. So waren in Österreich 2005 hochgerechnet fast 280.000 Personen, d.s. 5,3 % der erwachsenen Bevölkerung, mit Gründungsaktivitäten befasst. 2006 entschlossen sich lt. der Gründungsstatistik der Wirtschaftskammern Österreichs über 30.000 Personen für den Weg in die Selbständigkeit.