Mit dem BIC - BerufsInformationsComputer betreut das ibw ein Online-Medium der Wirtschaftskammern Österreichs, das mit rund 180.000 Besucherinnen und Besuchern und 570.000 Berufsaufrufen pro Jahr zu den meistgenutzten Online-Berufsinformationssystemen in Österreich zählt. Im Zeitraum Jänner bis August 2006 wurde zum BIC eine Online-Befragung durchgeführt. Erste interessante Ergebnisse liegen jetzt vor.
Sie sind Ausbilder/in und möchten sich zu bestimmten Themen der Lehrlingsausbildung informieren? Die neu gestaltete Website www.ausbilder.at gibt Ihnen dazu vielfach Gelegenheit...
Der Countdown bei den heimischen Vorauswahlen für die Berufsweltmeisterschaft 2007, dem größten und bedeutendsten internationalen Wettbewerb im Bereich der beruflichen Bildung, läuft auf Hochtouren. Der Konkurrenzkampf bei diesen zurzeit in 42 Ländern weltweit abgehaltenen Qualifikationsbewerben ist hart, denn in jedem Beruf kann pro Nation nur ein/e Teilnehmer/in bzw. ein Team starten.
Seit November 2006 ist das AMS-Qualifikations-Barometer wieder in aktualisierter Form online. Das seit fast fünf Jahren bestehende System wurde in der Vergangenheit nicht nur optisch „aufgefrischt“, auch inhaltlich wurden auf Basis zweier Evaluierungsstudien zahlreiche Verbesserungen gemacht.
Die Bedeutung von Fremdsprachen für die Wirtschaft ist unumstritten. Bei einer im Juli 2005 durchgeführten ibw-Unternehmensbefragung gaben 84% aller Betriebe an, Bedarf an MitarbeiterInnen mit Fremdsprachenkenntnissen zu haben.
Das Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) wurde in den letzten Jahren zu einem wichtigen Ansprechpartner für Fragen im Bereich des berufsorientierten Fremdsprachenerwerbs. So wurden sowohl Forschungsberichte veröffentlicht, als auch Produkte entwickelt, die im Bereich der Aus- und Weiterbildung eingesetzt werden können. Drei neue Produkte wurden soeben veröffentlicht.
Annahme: Ein österreichischer Lehrling im dritten Lehrjahr absolviert vier Monate seiner Ausbildung in Finnland. Im Gegenzug dazu kommt ein finnischer Lehrling für vier Monate nach Österreich. Die Kompetenzen, die im jeweils anderen Land erworben werden, werden im Heimatland anerkannt; die Lehrzeit verlängert sich durch den Auslandsaufenthalt nicht.
Um einen solchen „Europäischen Ausbildungs- und Arbeitsraum“ Wirklichkeit werden zu lassen, bedarf es Verfahren und Instrumente, die helfen, Transparenz und Verständlichkeit zu schaffen.
Das ibw war zwischen Oktober 2003 und September 2006 Partner im Leonardo da Vinci Projekt VQTS (Vocational Qualification Transfer System), in dem ein Verfahren zur Sichtbarmachung von Kompetenzen entwickelt und anhand des Mechatronik-Bereiches erprobt wurde.
Dieses Verfahren wurde am 27. September 2006 im Rahmen einer Veranstaltung in der Wirtschaftskammer Österreich einem interessierten Publikum vorgestellt.
Etwa ein Drittel aller Unternehmen in Österreich sind in weiblicher Hand.
Unterscheiden sich Frauen und Männer in der Art wie sie Unternehmen gründen?
Unterscheiden sich von Frauen gegründete Unternehmen „strukturell“ von Unternehmen, die von Männern gegründet werden?
Gründen Frauen „bescheidener“ und vorsichtiger?
Haben Frauen weniger Startkapital zur Verfügung?
Gibt es Unterschiede bei der Kreditvergabe an Männer und Frauen?
Wie wirken sich die Rahmenbedingungen (zB Familienverantwortung) auf das Gründungsverhalten von Frauen aus?
Diesen und noch vielen weiteren Fragen geht das ibw im Rahmen des Equal-Projekts „Alternative: Selbständigkeit“, das vom Europäischen Sozialfonds und dem BMWA gefördert wird, in einer österreichweiten Online-Befragung von UnternehmerInnen nach. Der Fokus der Analyse der knapp 1300 Datensätze liegt einerseits auf den Charakteristika von „Frauenbetrieben“ und ihren speziellen Bedürfnissen in der Gründungsphase und andererseits auf der Unternehmensfinanzierung und hier wieder im speziellen auf dem Bereich der Mikrokreditfinanzierung.
„Ökonomische Bildung ist unverzichtbarer Bestandteil der Allgemeinbildung“ – zu diesem Ergebnis kamen die Kultusminister der sechzehn deutschen Bundesländer im Jahr 2001. Gleichzeitig zeigen aber internationale Vergleichsstudien, dass oftmals das Wirtschaftswissen der SchülerInnen als eher unzureichend eingestuft werden muss. Manche sprechen sogar von einem „ökonomischen Analphabetismus“ weiter Schülerkreise. Gerade zur Thematik „internationale Wirtschaft“ dürften dabei die größten Wissens- und Verständnislücken bestehen.
Aus diesem Grund erstellte das ibw im Rahmen der go international Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) eine eigene Testbatterie, um erstmals für Österreich den Kenntnisstand von AbsolventInnen der vollschulischen Ausbildungsgänge der Sekundarstufe II zum Themenfeld internationale Wirtschaft zu erheben.
Die Testergebnisse zeigen, dass viele AbsolventInnen der Sekundarstufe II in Österreich nur über sehr mangelhafte Kenntnisse in diesem Bereich verfügen. Insbesondere bei SchülerInnen mittlerer Schulen sind diese Wirtschaftskenntnisse oftmals unzureichend.
Das ibw führt im Rahmen des LEONARDO DA VINCI-Programms gemeinsam mit Projektpartnern in renommierten Forschungs- und Bildungsinstitutionen aus Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden, Slowenien, Spanien und der Tschechischen Republik das Forschungsprojekt "Quali-VET – Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung mit Arbeitsmarktbezug für die berufliche Bildung im Metallsektor" durch.
Das Projekt beinhaltet unter anderem die Entwicklung und Erprobung eines Instrumentariums zur Qualitätsentwicklung in der beruflichen Bildung im Metallsektor. Ein erster Zwischenbericht über den Status Quo von Qualitätssicherung und -entwicklung der beruflichen Bildung im Metallsektor in den beteiligten Partnerländern wird in Kürze verfügbar sein (in englischer Sprache).
Informationen und Ergebnisse zu diesem Forschungsprojekt können unter http://www.qualivet.info abgerufen werden. Für nähere Auskünfte steht Ihnen am ibw Mag. Helmut Dornmayr (dornmayr@ibw.at) zur Verfügung.
Laut Volkszählung 2001 verfügen 17% der 20- bis 24-Jährigen über keinen Sekundarabschluss II, d.h. ihre höchste abgeschlossene Ausbildung ist die Pflichtschule. Ergebnisse einer aktuellen ibw-Befragung dieser Gruppe, welche im Rahmen einer gemeinsam mit dem öibf erstellten umfassenden Studie über Jugendliche ohne Berufsausbildung im Auftrag des AMS Österreich durchgeführt wurde, ermöglichen einen detaillierten Blick auf die Zusammensetzung sowie die Bildungs- und Arbeitsmarktintegration der 20-24-Jährigen ohne Sekundarabschluss II. Neben der Analyse von Ausbildungsabbrüchen und den Erfahrungen mit Bildungsberatung und Berufsinformation lag ein besonderer Fokus der Untersuchung auch auf den vorhandenen und weiterentwickelbaren arbeitsmarktrelevanten Kompetenzen und Stärken.
Die Einführung der Integrativen Berufsausbildung ist die gesetzlich anerkannte Basis aller bisherigen Bestrebungen, Jugendliche mit Behinderungen und/oder sonderpädagogischem Förderbedarf in die Berufsausbildung und damit in den Arbeitsmarkt einzugliedern. Die Integration von Menschen mit Behinderungen, die im Bereich der Pflichtschule bereits seit längerem Realität ist, findet so auch formalen Einzug in die duale Ausbildung und damit in die Ausbildungsbetriebe und -einrichtungen sowie in den Berufsschulunterricht. Das ibw hat gemeinsam mit der KMU-Forschung Austria eine erste Evaluierung der Integrativen Berufsausbildung durchgeführt ...